Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF) ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, bewirkt jedoch mehr als eine übliche Fußmassage. Durch die RZF wird insgesamt eine Verbesserung gestörter Organ- und Gewebefunktionen des Menschen erreicht. Damit werden die Selbstheilungskräfte des Menschen gefördert und nicht einseitig seine Symptome und Krankheiten bekämpft. Sie kann als eigenständige Behandlung oder in Kombination mit anderen Methoden angewendet werden.

Die Reflexzonentherapie am Fuß kann heute als differenzierte Behandlung eingesetzt werden und stellt eine sinnvolle Alternative zur häufig überbetonten apparativen Patientenbehandlung dar. Sie ist bereits in einer großen Anzahl von Kliniken, Sanatorien und Praxen im täglichen Therapieangebot enthalten und wird auch auf ärztliche Verordnung ausgeführt.

Die Reflexzonentherapie am Fuß wird mit Erfolg eingesetzt bei Menschen mit:

  • akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat
  • akuten und chronischen Belastungen und Erkrankungen im Urogenitaltrakt
  • akute und chronische Störungen im Verdauungstrakt
  • akute und chronische Erkrankungen der Atemwege
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und der Blase
  • Kopfschmerzen verschiedenster Ursachen
  • Unterleibsbeschwerden, z.B. Schmerzen vor und während der Menstruation
  • erhöhte Infektanfälligkeit und Allergien, besonders auch bei Kindern
  • Stabilisierung der seelischen Verfassung

Die Reflexzonentherapie am Fuß darf nicht eingesetzt werden bei:

  • akute Entzündungen im Venen- und Lymphsystem
  • infektiöse und hoch fieberhafte Erkrankungen
  • Gangrän am Fuß
  • Psychosen (außer die Kranken werden ärztlich gezielt betreut)
  • Risikoschwangerschaft
  • rheumatische Erkrankungen, die die Fußgelenke akut belasten

Reaktionen

Zwischen den einzelnen Behandlungen erlebt der Mensch oft Reaktionen, die von besonderer Bedeutung sind, denn dadurch zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an.

Die Heilkraft des Menschen, sein "Innerer Arzt", bedient sich häufig der Ausscheidungsorgane wie: Lunge, Darm, Niere und Haut, um sich von Stoffwechselrückständen und Gewebegiften zu befreien.

Die Schleimhäute der Nasennebenhöhlen und der Bronchien können mit vermehrtem Abhusten und kurzfristigem Schnupfen reagieren.

Erfrischender Schlaf, entspannende Müdigkeit, gesteigerte Vitalität und Lebensfreude sind weitere Zeichen einer gesamten Stabilisierung. Frauen sollen wissen, dass sich auch der monatliche Zyklus verschieben kann.

Die teilweise unerwarteten, auch unangenehmen, Reaktionen sind nicht negativ zu werten, sondern, sie gleichen einem kurzen Frühjahrsputz im Organismus, der zur Folge hat, dass sich der Mensch in seinem "Gehäuse" danach umso wohler fühlt.